Unsere Rebsorten

Weissburgunder

WeissburgunderDie Weißburgunderweine haben in den vergangenen Jahren einen immer stärkeren Zuspruch gefunden. Grund hierfür ist ein ausgewogenes, harmonisches Säurebild, das mit einer leichten, aber nicht aufdringlichen Frucht abgerundet wird.

Der Weißburgunder stammt aus der Rebsortengruppe der Burgunder und wird in den Fachbüchern als eine Mutation des Ruländers (Grauer Burgunder) beschrieben. Die Trauben reifen meistens zu Prädikatsweinen (Kabinett und Spätlesen) heran und werden kurz vor dem Riesling gelesen. Durch seine hohen Ansprüche an die Lage, ist der Weißburgunder in die gleichen Lagen zu pflanzen wie der Riesling, um zu guten bis sehr guten Qualitäten heranzureifen.

Gewürztaminer

GewürztaminerDer säurearme Gewürztraminer reift bei eher niedrigen Erträgen mittelspät, erreicht hohe Mostgewichte und zeichnet sich durch intensive Aromen aus. Rose, Litschi, Bitterorange und Marzipan sind sortencharakteristische Geschmacks- bzw. Geruchsnoten. Die Rebe stellt hohe Ansprüche an Lage und Boden, letzterer soll leicht erwärmbar, tiefgründig und nicht zu trocken sein.

Scheurebe

ScheurebeDie nach Georg Scheu benannte und von ihm 1916 erstmals gezüchtete Rebsorte Scheurebe ist eine Kreuzung aus demRiesling und der Bukettraube.  Bei vollständiger Reife kann aus ihren Trauben Weißwein mit subtilem und rassigem Aroma erzeugt werden, das an schwarze Johannisbeeren undGrapefruit erinnert.

Sauvignon blanc

Sauvignon blancDie Rebsorte erlangt zunehmend Bedeutung und ist so begehrt, dass sie zu den 20 am häufigsten angebauten Rebsorten der Weinwelt aufrückte.[3] Sauvignon Blanc ist die zweitwichtigste weiße Rebe nach Chardonnay. Sortenrein ergibt sie einen frischen Wein mit eigenwilligen, pikanten Johannis- und Stachelbeeraromen, häufig auch „grünen“ Noten (frisch gemähtes Gras), und einem Mineralton mit einer unterstützenden Säurestruktur

Viognier

RieslingViognier eine französische Rebsorte die hauptsächlich an der Rhone kultiviert wird, nun aber auch Einzug bei uns hält. Aus den Trauben entwickeln sich feinfruchtige nach Pfirsichen und Aprikosen duftende Weisweine.

Riesling

RieslingRieslingweine zeichnen sich aus durch Vielfalt, Fruchtigkeit und facettenreiche Aromen.

Je nach Standort, und Witterung entwickeln sich aus der Rieslingtraube säurebetonte, kräftige Weine, auch Weine mit südländischen Aromen, die an frischen Pfirsich und an die Maracujafrucht erinnern.

Die Rieslingrebe ist, was den Standort betrifft, sehr anspruchsvoll. Sie liebt tiefgründige Böden, wie wir sie hier im Baden-Badener Rebland in der Vorbergzone haben. Hier gedeiht der Riesling vorzüglich. Je nach Standort und Kleinklima entwickelt er die unterschiedlichsten Aromen. Nicht ohne Grund wird die Rieslingrebe als "Königin der Weißweine" bezeichnet. In durchschnittlichen Jahren reifen die Trauben zu kräftigen Qualitätsweinen, fruchtigen Kabinettweinen und filigranen Spätlesen heran

Müller-Thurgau

Müller-ThurgauDer Müller-Thurgauwein ist besser als sein Ruf, der in den letzten Jahren schwer gelitten hat. Doch mittlerweile, durch qualitätsorientierten Anbau, ist der Müller-Thurgau wieder auf dem Vormarsch. Der Wein zeichnet sich durch die leichte Muskatnote, geringere Säuregehalte und durch seine Fruchtigkeit aus.

Die Müller-Thurgautraube erlangt ihre Reife drei bis vier Wochen vor der Rieslingtraube. Sie ist daher - auch auf Grund ihrer geringeren Säure - sehr gut geeignet um als "Neuer Wein" zu Zwiebelkuchen, Flammkuchen und Kastanien getrunken zu werden. Der Wein ist ein schöner Begleiter zum Essen, der durch seine Leichtigkeit nicht den Geschmack der Speisen beeinträchtigt. Für Menschen die mit Sodbrennen belastet sind, ist der Müller-Thurgau der ideale Weißwein

Spätburgunder

SpätburgunderDie Spätburgunderrebe ist eine der ältesten Rotweintraubensorten. Sie reift zu vollmundigen, aromareichen Weinen heran, die durch eine angenehme Gerbstoffnote abgerundet werden.

Durch die hohen Alkoholgehalte (ca.13%vol.Alk.) ist der Spätburgunderwein körperreich und gehaltvoll. Je nach Lage und Bodenbeschaffenheit, finden sich in den Weinen Aromen, die an schwarze Johannisbeere, Vanille und Brombeere erinnern. Die Trauben der Spätburgunderrebe reifen im Durchschnitt der Jahre vom Qualitätswein, über gehaltvolle Kabinettweine bis hin zu voluminösen Spätlesen heran.

Aus den Spätburgundertrauben wird auch der Roséwein erzeugt, hierbei werden die Trauben nicht auf der Maische vergoren, sondern gleich abgepresst. Dadurch werden die Farbstoffe, die sich in den Beerenhäuten befinden, nicht in so hoher Zahl gelöst. Die Roséweine zeichnen sich durch ihre Spritzigkeit aus und sind eher etwas leichter als die Rotweine.